«Of Night and Light and the Half Light»
Montag, 30. November 2026, 19.30 Uhr
Casino Bern, Burgerratssaal
Konzert mit Pause
Ca. 2 Stunden 15 Minuten
Pausenverpflegung individuell erhältlich
Apéro im Anschluss
Ein Ende, das zu Neuem inspiriert: Das Abschlusskonzert des GAIA Musikfestivals 2026 rückt die Gedanken der Hoffnung, des Friedens und des Lichtes ins Zentrum. Nach der Entstehungdes Lebens aus der Dunkelheit, richten die Vertonungen des «Nunc dimittis» von Amy Beach und Arvo Pärt den Blick auf einen friedvollen Abschied, während Pärts «Cantus» Brittens 50. Todesjahr in ehrenvollem Andenken hält. Die Werke von Peter Sculthorpe und Wojciech Kilar weisen den Weg vom Sterben zum Leben und zur Ewigkeit der Natur. Schliesslich findet auch das Neue seinen Platz, wenn erstmals die Auftragskomposition des Schweizer Komponisten Xavier Dayer erklingt. Und so nimmt das Festival mit freudvollen Hymnen «auf das (neue) Leben» seinen Ausklang.
Programm
Das Konzert ist als Gesamtwerk durchkomponiert: Bereits beim Betreten des Burgerratssaals wird das Publikum von einer Soundscape aus improvisierten Klängen empfangen. Zu Beginn erklingt ein Gedicht von Gwendolyn Masin, welches direkt in das erste Musikwerk hineinfliesst. Zwischen jedem weiteren Werk des Abends bauen die Musiker:innen Brücken, indem sie mit Improvisationen von der einen in die nächste Komposition überleiten.
Peter Sculthorpe (1929–2014)
aus: Sonata for Strings Nr. 3, «Jabiru Dreaming» (1994)
I. Deciso
Pau Casals (1876–1973)
El cant dels Ocells (Song of the Birds)
für Solocello und Streichorchester
Amy Beach (1867–1944)
Nunc dimittis, op. 8, Nr. 1 (1891)
für Vokalensemble
Arvo Pärt (*1935)
Nunc dimittis (2001)
für Vokalensemble
Osvaldo Golijov (*1960)
Tenebrae (2002)
für Streichorchester
Xavier Dayer (*1972)
Auftragswerk
Uraufführung
Arvo Pärt (*1935)
Cantus in Memoriam Benjamin Britten (1977
PAUSE
Edmund Finnis (*1984)
aus: Streichquartett Nr. 1 «Aloysius» (2018)
IV. Hymn (after Byrd)
arr. für Streichorchester von Edmund Finnis (2023)
Caroline Shaw (*1982)
To the Hands (2016)
für Stimmen und Streicher
Wojciech Kilar (1932–2013)
Orawa (1986)
für Streichorchester
Musizierende
Vokalensemble tempo d’affetto: Emilie Inniger, Serafina Giannoni, Julia Frischknecht, Sarah Widmer, Lucrezia Lucas, Moritz Achermann, Joël Morand, David Zürcher, Ahmed Lüthi
Violine: Daniel Dodds, Audrey Doyle, Eoin Ducrot, Joanne Green, Padmé Gyetsa, Miriam Helms Ålien, Gwendolyn Masin, Gema Pastor Aller, Paulina Tomczuk
Viola: Arianna Ciommiento, Martin Moriarty, Julia Wawrowska
Violoncello: Nil Kocamangil, Alfredo Ferre Martínez, Chiara Samatanga, Hannah Stoellger
Kontrabass: Lina Humbel
Perkussion: Zoi Argyriou
Programmänderungen vorbehalten
Tickets: CHF 65.–/45.–/35.–
In Ausbildung / KulturLegi: CHF 15.–
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener: CHF 5.–
Kinder im Vorschulalter in Begleitung Erwachsener: CHF 0.–
