PAX – Canticum Novum Zürich (UA)

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14.9.25
13.9.25 Maur
14.9.25 Zürich

PAX – ein Konzert für den Frieden für Bassbariton, Akkordeon und Ensemble. Werke von Matthias Mueller da Minusio (Uraufführung), Igor Strawinsky und Dimitriy Bortnianski.

PAX – ein Konzert für den Frieden für Bassbariton, Akkordeon und Ensemble

PAX – Matthias Mueller da Minusio / Texte von Halyna Petrosanyak (Uraufführung)
Pater Noster – Igor Strawinsky
Tebje Pajom – Dimitriy Bortnianski


Dirigent: Felipe Cattapan
Bassbariton: Robert Koller
Akkordeon: Noel Dozic
Klarinette/Komposition: Matthias Mueller da Minusio
Chor: Canticum Novum Zürich

Sopran: Tabea Bürki, Cristina Santarelle, Katharina Willi
Alt: Annkathrin Pöpel, Barbara Hensinger, Jasmina Golnik
Tenor: Sam Thompson, Till Streit, Tino Brütsch
Bass: Tiago Mota, Valentin Dreifuss, David Zürcher


Sa., 13. September, 19:30 Uhr, ref. Kirche, Maur,
So., 14. September,  17 Uhr, Kirche Neumünster, Zürich


Tickets: CHF 40.00 / Studierende CHF 30.00
Abendkasse: 1 Stunde vor dem Konzert


Text des Komponisten:

Warum wird der Mensch die Geissel des Krieges nicht los? Ich kenne keinen Menschen, der in den Krieg ziehen möchte, geschweige denn andere liebenswürdige Menschen umzubringen oder gar eine Menge brutalst zu massakrieren würde. Irritiert, schockiert, machtlos müssen wir Zeugen des von Menschen verursachten Irrsinnswerden.
Wenn es gerade auch kaum möglich ist, Hoffnung auf ein schnelles und gutes Ende derschwelenden Konflikte zu haben, sollten wir doch den Glauben nicht verlieren, dass wir als Gemeinschaft der Friedliebenden, die wir klar in der Mehrheit sind, die Geissel des Krieges los zuwerden. Von Kriegen, die immer nur von wenigen machtbesessenen Egozentrikern geführt werden, die Massen unschuldiger Soldaten in den Krieg schicken, die sich deren Willen machtlos unterordnen müssen.
Als erstes dürfen wir nicht die Augen verschliessen. Menschen, die in Not sind, ums Überlebenbangen müssen und ihre Lebensgrundlagen entzogen werden, brauchen unser Mitgefühl und Hilfe. Die Leidenden verdienen keine kalte Ignoranz und dürfen ihrem Schicksal alleine
überlassen werden.
Hier kann Kunst ihren möglichen kleinen Beitrag leisten. Das Werk PAX für Chor, Bassbariton und Akkordeon nach Gedichten von Halyna Petrosanyak schafft einen Moment des gemeinsamen Innehaltens. Es trägt hoffentlich dazu bei, Vertrauen zu schaffen, dass wir gemeinsam einstehen müssen und unser Mögliches zu tun, dem Frieden zum Durchbruch zu verhelfen.

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